Um es vorneweg zu nehmen: Wer präzisere Angaben zu den verschiedenen Fahrradtypen sucht, sollte beim Fahrradmonteur vorbeischauen.
Rennrad
Rennräder (oder Strassenräder) dienen hauptsächlich Strassenfahrten. Mit Strassenrädern kann man sehr lange Strecken in einer sehr hohen Geschwindigkeit zurücklegen, allerdings sind Rennräder für offroad-Touren gänzlich ungeeignet. Ein niedriges Gewicht, optimale Aerodynamik sowie ein geringer Rollwiderstand gepaart mit einer guten Übertragung der Tretkraft sind nur einige Charakteristika. In den meisten Fällen werden 27 Zoll Schlauchreifen montiert. Kohlefaser ist in den meisten Fällen das Herstellungsmaterial der Wahl. Allerdings wird auch noch oft Stahl oder Aluminium verbaut. Typische Leichtbauhersteller von Rennradkomponenten sind zum Beispiel DT Swiss oder Fulcrum (wobei Fulcrum hauptsächlich Laufräder herstellt).
Mountainbikes
MTBs (Mountainbikes) sind für den Offroad Einsatz konzipiert worden. Mitte der 80er erfunden, erfuhren MTB’s Mitte der 90er einen Aufschwung, da die Hersteller dazu übergingen, ihre Fahrräder mit einer Federung auszustatten. MTBs werden nahezu immer mit einer grobstolligen 26 Zoll Bereifung ausgeliefert. Mittlerweile kommen allerdings immer mehr 29 Zoll Laufräder bzw. Reifen in Mode (“Twentyniner”). Mit den Twentyninern sind hohe Geschwindigkeiten schneller zu erreichen und einfach zu halten. Ob die Vorteile überwiegen, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Mountainbikes werden anhand ihrer Federung unterschieden. Ein nur am Vorderrad gefedertes MTB heisst Hardtail, wobei ein vollgefedertes Mountainbike (Vorderrad + Hinterrad) Full Suspension oder auch einfach “Fully” heisst.
Elektrobikes
Elektrobikes sind immer mehr im Kommen. Es wurde bei diesen Fahrrädern ein Elektromotor verbaut, welcher dank der in letzten Jahren immer besser geworden Akkumulatoren-Technologie eine nennenswerte Tretunterstützung liefert. E-Bikes eignen sich auch für Senioren und körperlich gehandicapte Menschen, da mit weniger Kraftaufwand Fahrrad gefahren werden kann.


